Trarego

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Trarego (771mslm) ist der Hauptort in dem sich der Sitz der Gemeinde befindet. Der Ortskern verbirgt karakteristische kleine, enge Gassen und steile Steintreppen die suggestive Winckel und Ecken bilden, antike Wohnhäuser und renovierte Villen die auf die unterhalb liegende grüne Landfläche, die “Piana”, blicken. Das Tal an seiner Seite, durchquert vom Rio Cannero, ist ein einziges Waldgebiet welches sich in dem Höhenlagen lichtet, um Platz zu lassen für Weideland und steinerne Stallungen, die “baite”.
In Trarego gibt es viele verschiedene Gebäude industrieller Archäologie wie Mühlen für das Mahlen von Getreide, ein Milchgeschäft und eine einfaches Wasserwerk, welches die notwendige Energie für die Starssenbeleuchtung des Dorfes und der Privathaushalte produzierte.


Die schöne Kirche, dem heileigen Sankt Martin geweiht, wurde 1635 errichtet, auf ihrem “Vorgänger” aus dem dritten Jahrhudert.
Eine kuriose Geschichte der Kirchengemeinde von Trarego ist die seines Glockenturms, den es bis vor eingenen Jahren garnicht gab, da er 1967 wegen Einsturzgefahr abgerissen wurde. Der alte Glockenturm wurde 1785 aufgestockt, als eine Gruppe Emigranten aus Turin den ersten Preis in einer Lotterie gewann, dank eines Loses, gekaut von gemeisamen Ersparnissen und dessen Erlös bei einen evenuellen Gewinn der Kirchengemeinde ihrer Heimat zu Gute komme sollte; für diese Zeit ein “Millionengewinn” von 30.000 Lire des Piemont.
Nach diesem Erfolg waren sie allerdings der Meinung einen Teil der Summe behalten zu können, so dass es zu einem wahren Gerichtsverfahren kam. Das Gericht entschied, dass 23.500 Lire der Kirchengemeinde zugesprochen wurden und der Rest den Lottospielern. Diese Summe wurde für diverse Restaurationsarbeiten genutzt, wie die des Kirchturms welcher erhöht und mit einer Uhr ausgestattet wurde; unter anderem auch desshalb da Viggiona beriets einen mächtigen Glockenturm für die neue Kirche gebaut hatte. Bedingt durch die Aufstockung, welche das Gebäude zuschwer hat werden lassen, begann sich der Turm im Laufe der Jahre sichtlich und gefärlich in Richung der Wohnhäuser zu neigen, wesshalb im Jahre 1967 sein Abriss angeordnet wurde. Heftige Polemisierungen blieben nicht aus.
Don Eraldo De Agostini, der neue Pfarrer war es, der sich für den Bau des Glockenturms einsetzte und somit einen Wunsch vieler Traregesen erfüllte. Unter der Leitung des Architekten Pierluigi Chiovini wurden viele Fotos gesucht, um den Kirchtume möglichst orginalgetreu wieder zu errichten. Dies konnte dank der Unterstützung öffentlicher Vebände und privater Vereien finanziert werden. Besonders schön ist die Steintreppe und der unvergleichliche Panoramblick vom Kirchplatze aus über Dächer, Felder und den See.
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Trarego und Viggiona hatten schon immmer einen engen Kontakt zu Mailand, da sie für einige Jahrhunderte zum Herzogtum der Lombarden gehörten. Aus diesem Grund hat die Kirchengemeinde Traregos den antiken ambrosianischen Brauch beibehalte, ebenauso wie andere Orte der Pfarrgemeinde Cannobios.
Vor langer Zeit gab es viele Geschäffte und Handwerker im Dorf: Schuster, Schreiner, einenFrisör, einen Bäcker, einen Metzger, Lebensmittelgeschäfte und einenKurzwarenladen. Leider hat das moderne Zeitalter dazu beigetragen, dass nach und nach der Kleinhandel verschwand, zu Gunsten grösserer, stättischen Zentren. Zwischen Trarego und Cheglio gibt es heute nur noch ein Lebensmittelgeschäft,welches den Anwohnern zur Verfügung steht und alle Notwendikeiten erfüllt. Jeden Mittwoch Vormittag gib es ausserdem einen kleinen Markt.

Trarego bietet vielzählige Übernachtungsmöglichkeiten: auch wenn nur noch ein Hotel vor Ort ist, kann man in bed&breakfast oder privaten Appatrements Unterkunft finden.